Die Digital Humanities stehen in einem konstanten Zwiespalt. Sie bewegen sich zwischen der Verwendung modernster computergestützter Analysemethoden und jahrhunderte-, teils jahrtausendealten Untersuchungsmaterialien in verschiedenen medialen Konkretionen, die für eine Analyse erst ins Digitale übertragen werden müssen.
Katharina Hadassah Klein: DHd2026 Wien: Digital Humanities an der Schnittstelle von Text, Daten und Theorie
Unter dem Thema Nicht nur Text, nicht nur Daten fand Ende Februar an der Universität Wien die jährliche Konferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum statt. Mit bis zu fünf parallelen Sessions, fast 100 Posterbeiträgen, einem guten Dutzend Workshops und speziellen Sessions von und für Doktorand*innen, war das Programm anregend, anspruchsvoll und vielfältig. Bei dieser meiner ersten DHd Konferenz als Teilnehmerin, Vortragende und Stipendiatin habe ich besonders aufmerksam verfolgt, wie Diskurse um Forschungsdaten, digitale Infrastrukturen und Methoden die deutschsprachige DH-Community prägen, fordern und neue Ideen, Projekte und Kollaborationen anregen.
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