This talk presents results on building an open national Semantic Web infrastructure in Finland, with applications for Digital Humanities. In particular, the Sampo model and series of Sampo portals have been created that have had millions of users on the Web.
Introducing the Data for History Lectures
As of this semester, the Open Research Colloquium on Digital History (via Zoom) features a special series of lectures, the so-called Data for History Lectures. We are pleased to inform you that the program for this particular series is now complete. There will be three lectures: „Introducing the Data for History Lectures“ weiterlesen
Lisa Landes: Das Deutsche Zeitungsportal – Chancen und Herausforderungen der Zusammenführung digitalisierter historischer Zeitungsbestände
Seit mehr als 400 Jahren sind Zeitungen ein Spiegel ihrer jeweiligen Gegenwart. Sie enthalten Nachrichten und Kommentare zum großen Weltgeschehen genauso wie zu lokal begrenzten Ereignissen, feuilletonistische oder naturwissenschaftliche Beiträge, aber auch scheinbar Nebensächliches wie Kleinanzeigen oder Werbung. Das große Potenzial von Zeitungen als Quelle für die Geschichtswissenschaften konnte lange Zeit nur schwer gehoben werden – die lückenhafte Überlieferung, die Zerstreuung vieler Bestände auf unterschiedliche Bibliotheken und Archive, die mangelhafte Erschließung verhinderten lange Zeit einen einfachen Zugang zu historischen Zeitungen.
Anita Lucchesi: A New Hermeneutics of Practice? Considerations from a 360º experiment on digital public history
Researchers engaged with the digital component have been exploring alternative forms of source criticism, storytelling, and publications for years now, yet the greatest attention still goes to the outputs, while little criticism, if any, is devoted to the process of doing digital work. By building and analyzing a digital public history platform (Memorecord – Memory Harvest), I wanted to make a contribution in this direction. To do so, in my PhD research I took a full hands-on approach to engage with the methodological and epistemological challenges of creating digital scholarship. In my presentation, I will focus on a concrete case study to emphasize the need for a reflexive turn in digital public history projects. The empirical study at stake consisted of investigating memories of Italian and Portuguese immigrants in Luxembourg by establishing a crowdsourcing platform shaped through participatory design principles. The process of building the Memorecord platform, using social media and analyzing the born-digital material exposed the need for a speculative, self-reflexive layer in the making of such a digital public history project.
Vincent Christlein: Automatische Schreiberidentifizierung in historischen Dokumenten
Schreiberidentifizierung ist ein bekanntes Problem in den Geschichtswissenschaften bzw. der Paläographie, findet aber auch Einsatz bei forensischen Gutachten (z.B. bei der Echtheitsbezeugung von Testamenten). Im Zuge der Massendigitalisierung von historischen, aber auch zeitgenössischen Quellen, ist eine Einzelprüfung mittels historischen oder forensischen Experten allerdings schwer zu realisieren. Abhilfe könnte dabei eine automatische Handschriftanalyse liefern, die mögliche Kandidaten direkt vorschlägt (Schreiberidentifizierung) oder eine Liste an ähnlichen Schriften zurückgibt (Schreibersuche), s. Abbildung. Letzteres hat den Vorteil, dass eine manuelle Überprüfung einer kurzen Liste, z.B. der ähnlichsten 20 Bilder (und zugehöriger Schreiber) möglich ist. „Vincent Christlein: Automatische Schreiberidentifizierung in historischen Dokumenten“ weiterlesen
Gesucht: Studentische Hilfskraft (m/w/d) im Projekt “Performanz der Wappen”
Hiermit möchten wir gerne auf eine Ausschreibung am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin hinweisen:
Das Drittmittelprojekt “Performanz der Wappen” an der Professur für Digital History an der Humboldt-Universität zu Berlin sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (m/w/d). Das von der VolkswagenStiftung geförderte Projekt beschäftigt sich mit der heraldischen Kommunikation im Hoch- und Spätmittelalter und untersucht, wie sich diese über die Zeit sowohl in ihrer Ausdrucksform wie in ihren Verwendungskontexten immer weiter ausdifferenzierte. Dabei verbindet es kulturhistorische Fragestellungen und grundwissenschaftliche Kompetenzen mit den Methoden der Informatik. Die technischen und methodischen Schwerpunkte im Projekt liegen vorrangig in den Bereichen Datenmodellierung, Semantic Web, Linked Data und Maschinelles Lernen.
Die ausgeschriebene Stelle soll das Projekt einerseits durch selbstständige Recherchearbeiten unterstützen, andererseits durch die Aufbereitung und Bereinigung der Forschungs- sowie die Annotation von Trainingsdaten für die automatisierte Bilderkennung mit Mitteln des Maschinellen Lernens. Entsprechende Vorkenntnisse sind hilfreich, aber keine zwingende Voraussetzung. Wichtig ist, dass die Bewerber*innen gegenüber digitalen Methoden und Technologien aufgeschlossen sind und Spaß daran haben, sich im Rahmen des Tätigkeitsbereichs entsprechende Fertigkeiten anzueignen. Interessierte können ihre Bewerbungsunterlagen als PDF per Email bis zum 7.09.2020 an heraldry.ifg@hu-berlin.de senden.
Nähere Informationen zum Stellenprofil finden Sie in der offiziellen Ausschreibung, die als PDF heruntergeladen oder über H-Soz-Kult eingesehen werden kann.
Gesucht: Studentische Hilfskraft (m/w/d) an der Professur für Digital History
Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine studentische Hilfskraft (m/w/d) zur Unterstützung der Professur für Digital History. Zum Aufgabenfeld zählen neben der Unterstützung bei der Vorbereitung von Lehrveranstaltungen und der Kommunikationsarbeit der Professur vor allem die Mitarbeit an innovativen Forschungsprojekten in den digitalen Geschichtswissenschaften. Die Schwerpunkte liegen hier vor allem in den Bereichen Semantic Web und Maschinelles Lernen. Technische und methodische Vorkenntnisse sind hilfreich, aber kein Muss. Wichtig ist vor allem, dass die Bewerber*innen gegenüber digitalen Methoden und Technologien aufgeschlossen sind und Spaß daran haben, sich in neue, disziplinübergreifende Themen einzuarbeiten und entsprechende Fertigkeiten anzueignen. Interessierte laden wir herzlich ein, uns bis zum 24.08.2020 ihre Bewerbungsunterlagen als PDF per Email an digitalhistory@hu-berlin.de zuzusenden.
Nähere Informationen finden Sie in der vollständigen Ausschreibung, die als PDF heruntergeladen oder über H-Soz-Kult eingesehen werden kann.
Mining H-Soz-Kult – Trends und Entwicklungen der jüngsten Fachgeschichte
In den vergangenen Jahrzehnten sind Fachportale wie H-Soz-Kult zu Dreh- und Angelpunkten der historischen Fachinformation und Wissensvermittlung geworden. Seit 1996 bieten die E-Mail-Liste und stationäre Webpräsenz ein interdisziplinär breit rezipiertes, fachwissenschaftliches Informationsangebot bestehend aus Diskussionsforen, Terminankündigungen, Tagungs- und Forschungsberichten sowie Rezensionen oder auch Stellenausschreibungen. Dieses breit aufgestellte Angebot bietet Einblicke in die Entwicklungen und Trends der digitalen, geschichtswissenschaftlichen Fachkommunikation der letzten gut 20 Jahre und somit auch in die inhaltliche und organisatorische Entwicklung des Faches selbst. Denn Dienste wie H-Soz-Kult sind Zeugnis der lebhaften geistes- beziehungsweise geschichtswissenschaftlichen Debattenkultur und damit sind sie zugleich ein reichhaltiger Quellenfundus für historische Forschungen zur eigenen Fachgeschichte. „Mining H-Soz-Kult – Trends und Entwicklungen der jüngsten Fachgeschichte“ weiterlesen
Dominique Stutzmann: Künstliche Intelligenz im Dienste der Mittelalterforschung. Automatisierte Handschrifterkennung und Text-Mining
Künstliche Intelligenz (hier genauer: Maschinelles Lernen) eröffnet uns als Historikern einen neuen, breitflächigen Zugang zu den historischen Quellen durch
(I) Texterkennung und Volltextsuche,
(II) Textsegmentierung,
(III) Erkennung von Eigennamen und anderer Entitäten etc. (Named Entity Recognition),
(IV) Identifizierung und Verlinkung von Texteinheiten und Entitäten,
(V) Klassifizierung des Dekors und der Elemente visueller Kommunikation,
(VI) Datierung undatierter Quellen,
(VII) Schreiberidentifizierung.
Im Juni 2017 haben die Partner des europäischen Forschungsprojekts Himanis (https://himanis.hypotheses.org/) mehr als 80.000 Seiten mittelalterlicher Handschriften samt Volltextsuche online gestellt und damit eine immense Menge noch unedierten Textmaterials und historische Quellen für die historische Forschung verfügbar gemacht. „Dominique Stutzmann: Künstliche Intelligenz im Dienste der Mittelalterforschung. Automatisierte Handschrifterkennung und Text-Mining“ weiterlesen
1962 im SPIEGEL – Versuch einer Analyse der zeitkritischen Berichterstattung des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL (MA-Arbeit)
Thema und Ziel der Arbeit
Das Nachrichtenmagazin Der SPIEGEL ist heute unzweifelhaft eines der bedeutendsten Medienprodukte Deutschlands. Bis in die neunziger Jahre blieb der SPIEGEL das einzige Nachrichtenmagazin, das sich dauerhaft in der Medienlandschaft der Bundesrepublik behaupten konnte. Was vor 72 Jahren als Nachrichtenmagazin im Stile englischer und amerikanischer »news magazines« begann, hat sich zu einem transmedialen Berichterstattungs- und Dokumentationsapparat ausgeweitet. Die Kernmarke – das Nachrichtenmagazin mit der prägnanten Optik – existiert mit leicht gewachsenem Umfang bis heute. Das Magazin hat sich eine Stellung als Leitmedium innerhalb der deutschen Presselandschaft erarbeitet, die weit in die Gründungsjahre zurückreicht und bis heute tradiert wird. Trotz dieser herausragenden Bedeutung mangelt es nach wie vor an unabhängigen, wissenschaftlich fundierten, historischen Überblicksstudien zur Geschichte des Nachrichtenmagazins. Nur selten wird nach Ursprüngen und Ursachen dieser »Erfolgsgeschichte« geforscht. Seine historisch gewachsene Attraktivität liegt aber schon in den Anfangsjahren begründet – vor allem in den fünfziger und frühen sechziger Jahren. „1962 im SPIEGEL – Versuch einer Analyse der zeitkritischen Berichterstattung des Nachrichtenmagazins DER SPIEGEL (MA-Arbeit)“ weiterlesen

