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Zachary Loeb: What’s the worst that could have happened? Y2K and the Risks of the Information Age

“Now, this is not one of the summer movies where you can close your eyes during the scary parts,” is how President Clinton described the year 2000 computer problem (Y2K) in a speech before the National Academy of Sciences. And though his description was met with laughter, as President Clinton expounded on how Y2K “could affect electric power, phone service, air travel, major governmental services,” he made it clear that his administration did not view Y2K as a joke. With its origins in a cost-saving decision that meant computers might encounter problems processing dates once 1999 rolled over to 2000; President Clinton made clear that Y2K had the potential to cause problems for a range of computer connected systems, and by the waning years of the 20th century those computer connected systems were everywhere.

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Gabriele Gramelsberger: Save the Code! Wie lässt sich historische Software erforschen? – Ein Werkstattbericht

Die Entwicklung und Einführung von Computern und Software hat „die Wissenschaft in allen Phasen ihres wissenschaftlichen Prozesses transformiert – von der Festlegung der Forschungsagenda und der Durchführung von Experimenten bis hin zur Kommunikation und Bewertung von Forschungsergebnissen“ (OECD 2020). Die Digitalisierung hat nicht nur die Prozesse und Praktiken des Forschens transformiert, sondern gänzlich neue Erkenntnismöglichkeiten wie Computersimulationen und maschinelles Lernen geschaffen.

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Firmin Forster: Lost in Noise? Perspektiven auf Datenqualität auf der DHNB 2026

      „Aus Mangel ist Überfluss geworden.“

Mit diesen Worten eröffnet Kristoffer Nielbo, Professor und Direktor des Center for Humanities Computing (CHC) der Universität Aarhus, die Tagung der Digital Humanities in the Nordic and Baltic Countries (DHNB) im März 2026 in Aarhus. Zahlreiche Digitalisierungsprojekte der letzten Jahrzehnte haben zu einer Fülle an digitalem Material im Bereich des kulturellen Erbes geführt, so Nielbo weiter, die nun Forschungsrichtungen ermöglicht, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren, und den Blick auf einen viel weiteren kulturellen Horizont eröffnet. Dabei spielen Archive eine zentrale Rolle, die Nielbo als Ergebnis früherer archivalischer Entscheidungen versteht. Diese Entscheidungen lassen sich auch durch die Digitalisierung nicht rückgängig machen. Zugleich bringt diese Fülle eine neue Herausforderung mit sich: darin verloren zu gehen – im Motto der Tagung zusammengefasst: „Lost in Abundance“.

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Malte Thießen: Digitalgeschichte in 3D schreiben: Räume und Regionen der digitalen Transformation von den 1950er Jahren bis heute // Writing Digital History in 3D: Spaces and Regions of Digital Transformation from the 1950s to the Present

Computer kamen seit den 1950er Jahren auf der ganzen Welt an. Allerdings kamen Sie in unterschiedlichen Räumen auf unterschiedlichen Wegen und in unterschiedlichen Geschwindigkeiten an. Darüber hinaus veränderten Computer Raumvorstellungen. Beim Aufbau von Rechenzentren oder beim Ausbau von Datenleitungen – ISDN, Glasfaser und Mobilfunknetze – wurden Wirtschaftsräume und Beziehungen zwischen Städten neu geordnet. Mein Vortrag spürt daher einer Digitalgeschichte als Regionalgeschichte nach. An Beispielen aus der Geschichte Nordrhein-Westfalens zeige ich Potenziale historischer Forschungen im Nahbereich auf: In Städten und Regionen können wir demnach besondere Voraussetzungen, Formen und Folgen der digitalen Transformation in den Blick nehmen.

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Jannes Schönhardt: DHd 2026 – Digitale Kunstgeschichte I. – Spielarten der automatischen Bilderklassifikation

Die diesjährige Konferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum in Wien stand unter dem Motto „Not Only Text, Not Only Data“. Das Thema lädt dazu ein, über den Tellerrand der klassischen textbasierten Geisteswissenschaften zu blicken und nicht nur inhaltlich, sondern auch methodologisch von dem breiten interdisziplinären Spektrum der Digital Humanities zu profitieren. Ein besonders inspirierender Input kam dabei aus der Vortragsreihe Digital Art History I. Constanze Buyken vom IEG Mainz hatte den Chair inne, und insgesamt präsentierten drei Gruppen von Forscher:Innen ihre Projekte. Generell hatten alle drei Vorträge gemeinsam, dass sie sich mit der Frage nach der automatischen, computergestützten Detektion und Klassifikation von Bildern beschäftigten. Obwohl sich alle Vorträge methodologisch ähneln, behandeln sie sehr unterschiedliche Objekte, von einer reich illuminierten mittelalterlichen Bibel über Pflanzenabbildungen in Herbarien und Drucken bis hin zu religiösen Bildern.

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