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Luana Moraes Costa: Reflecting on the Cambridge Cultural Heritage Data School

From April 7 to 11, 2024, I had the privilege of attending the Cambridge Cultural Heritage Data School, an event that was both intellectually stimulating and deeply enriching. As an early career researcher funded by a grant from NFDI4Memory, this opportunity allowed me to immerse myself in the intersection of digital humanities, cultural heritage preservation, and critical reflection on the complexities of colonial and historical collections. The event was part of the Cambridge Digital Humanities program, and it provided an exploration of the methods and tools used to create, visualize, and analyze digital archives and collections.

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Firmin Forster: Lost in Noise? Perspektiven auf Datenqualität auf der DHNB 2026

      „Aus Mangel ist Überfluss geworden.“

Mit diesen Worten eröffnet Kristoffer Nielbo, Professor und Direktor des Center for Humanities Computing (CHC) der Universität Aarhus, die Tagung der Digital Humanities in the Nordic and Baltic Countries (DHNB) im März 2026 in Aarhus. Zahlreiche Digitalisierungsprojekte der letzten Jahrzehnte haben zu einer Fülle an digitalem Material im Bereich des kulturellen Erbes geführt, so Nielbo weiter, die nun Forschungsrichtungen ermöglicht, die noch vor wenigen Jahren undenkbar waren, und den Blick auf einen viel weiteren kulturellen Horizont eröffnet. Dabei spielen Archive eine zentrale Rolle, die Nielbo als Ergebnis früherer archivalischer Entscheidungen versteht. Diese Entscheidungen lassen sich auch durch die Digitalisierung nicht rückgängig machen. Zugleich bringt diese Fülle eine neue Herausforderung mit sich: darin verloren zu gehen – im Motto der Tagung zusammengefasst: „Lost in Abundance“.

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Jannes Schönhardt: DHd 2026 – Digitale Kunstgeschichte I. – Spielarten der automatischen Bilderklassifikation

Die diesjährige Konferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum in Wien stand unter dem Motto „Not Only Text, Not Only Data“. Das Thema lädt dazu ein, über den Tellerrand der klassischen textbasierten Geisteswissenschaften zu blicken und nicht nur inhaltlich, sondern auch methodologisch von dem breiten interdisziplinären Spektrum der Digital Humanities zu profitieren. Ein besonders inspirierender Input kam dabei aus der Vortragsreihe Digital Art History I. Constanze Buyken vom IEG Mainz hatte den Chair inne, und insgesamt präsentierten drei Gruppen von Forscher:Innen ihre Projekte. Generell hatten alle drei Vorträge gemeinsam, dass sie sich mit der Frage nach der automatischen, computergestützten Detektion und Klassifikation von Bildern beschäftigten. Obwohl sich alle Vorträge methodologisch ähneln, behandeln sie sehr unterschiedliche Objekte, von einer reich illuminierten mittelalterlichen Bibel über Pflanzenabbildungen in Herbarien und Drucken bis hin zu religiösen Bildern.

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Katharina Hadassah Wendl: DHd2026 Wien: Digital Humanities an der Schnittstelle von Text, Daten und Theorie

Unter dem Thema Nicht nur Text, nicht nur Daten fand Ende Februar an der Universität Wien die jährliche Konferenz der Digital Humanities im deutschsprachigen Raum statt. Mit bis zu fünf parallelen Sessions, fast 100 Posterbeiträgen, einem guten Dutzend Workshops und speziellen Sessions von und für Doktorand*innen, war das Programm anregend, anspruchsvoll und vielfältig. Bei dieser meiner ersten DHd Konferenz als Teilnehmerin, Vortragende und Stipendiatin habe ich besonders aufmerksam verfolgt, wie Diskurse um Forschungsdaten, digitale Infrastrukturen und Methoden die deutschsprachige DH-Community prägen, fordern und neue Ideen, Projekte und Kollaborationen anregen.

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NFDI4Memory ECTG2024: Paul Widzgowski “Bericht zum Besuch des 15. Internationalen Kolloquiums über Spät- und Vulgärlatein, Latin vulgaire – latin tardif XV”

Autor: Paul Widzgowski, Masterstudent für den M.A. Klassischen Philologie und den M.Sc. Computing in the Humanities an der Universtität Bamberg.

Bild der Tagungsteilnehmenden. Foto: Klaus Wolf, https://lvlt2024.badw.de/home.html.

Vom 2. bis 6. September 2024 fand das 15. Internationalen Kolloquium über Spät- und Vulgärlatein, Latin vulgaire – latin tardif XV uter Schirmherrschaft des Comité international pour l’etude du latin vulgaire et tardif in den Räumlichkeiten des Wörterbuchprojektes Thesaurus Linguae Latinae der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, München, statt. Auf der Tagung hatte ich die Gelegenheit, über das Thema Afrae aures? – The Latin Language in Inscriptions and Curse Tablets in Carthage and Africa beizutragen. In diesem Beitrag schildere ich mein Projekt und meine Eindrücke und Perspektiven auf die Konferenz.

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NFDI4Memory ECTG2024: Marthe Küster “FactGrid – Ein Rückblick auf den Workshop ‘Gotha global vernetzt'”

Abbildung 1: FactGrid-Logo, bereitgestellt von Olaf Simons, https://database.factgrid.de/wiki/File:FactGrid-Logo.PNG, abgerufen am 13.12.2024

Autorin: Marthe Küster, Masterstudentin Information Science am Institut für Bibliotheks- und Informationswissenschaft (IBI), Humboldt Universität zu Berlin; SHK an der BBAW, TELOTA-Projekt

Meine Reise nach Gotha

Ende 2024 wurde ich mit einem der ersten NFDI4Memory Early Career Travel Grants gefördert. Ich war gerade dabei, mein Masterarbeitsthema im Fach Information Science zu entwickeln und interessierte mich insbesondere für geschichtswissenschaftliche Forschungsdaten. Seit ungefähr zwei Jahren habe ich mich als studentische Hilfskraft viel mit digitalen Briefeditionen beschäftigt. Hier wollte ich auch ansetzen, mich vertieft mit historischen Ortsdaten auseinanderzusetzen.

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NFDI4Memory ECTG2024: David Eibeck “Bericht über die Teilnahme an der ‘Digital History & Citizen Science’ Tagung in Halle (Saale)”

Autor: David Eibeck, M.A., Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der JGU Mainz, EDEp-Projekt

Zweck der Teilnahme an der Tagung

Der Early Career Travel Grant von NFDI4Memory erlaubte mir, an der Digital History & Citizen Science Tagung in Halle an der Saale vom 19. bis 22. September 2024 teilzunehmen, im Rahmen derer ich ein Poster über das DFG-Projekt „Editionstools für eine Digitale Epigraphik (EDEp)“, dessen wissenschaftlicher Mitarbeiter ich bin, präsentieren durfte.

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